Einsatz für saubere Ozeane

Hallo Umweltengel,

in unserem heutigen Blog möchte ich ein Thema auffassen das den wenigsten neu sein dürfte.

Wir ertrinken im Müll, die Ozeane verdrecken

Schon lange beschäftigen sich die Wirtschaft und Umweltschützer mit den riesigen Müllmassen in unseren Ozeanen. Man könnte jedoch manchmal meinen viele reden darüber und nur wenige unternehmen etwas. Natürlich stimmt das so nicht ganz. Eine der größten Säuberungsaktionen im Ozean ist greifbarer als je zuvor. Boyan Slat setzte sich vor wenigen Jahren das Ziel in den Kopf die Ozeane aufzuräumen und gründete 2013 The Ocean Cleanup.

Erschütternde Müllmengen an denen Millionen von Tieren verenden

Nicht weniger als eine Million Seevögel verenden jährlich an Plastikpartikeln, die sie verzehren. Hinzu kommen hundert tausende von Meeressäugern deren Existenz durch den Plastikmüll bedroht ist. In Teilen unserer Meere schwimmt bereits mehr Plastik als Fische, wie Slat beim Tauchen entsetzt feststellen musste. Und wenn die riesigen Mengen an Giften, die aus all dem Müll freigesetzt werden, in die Nahrungskette gelangen, wird es auch für den Menschen immer kritischer.

Und mit denen die Wirtschaft zu kämpfen hat

Doch auch der wirtschaftliche Schaden darf nicht ignoriert werden. Um die Strände sauber zu halten, werden alleine an der Westküste in den USA jährlich mehr als 500 Millionen $ investiert. Neben dem Tourismus erleiden auch die Fischerei und die Schiffahrt massive Schäden durch die Abfälle.

Die Strömungen nutzen und das Meer aufräumen

Boyan Slat wollte nicht mehr zusehen wie unsere Meere weiter verschmutzen. Er forschte nach um heraus zu finden warum nicht mehr dagegen getan wird und gab sich nicht damit zufrieden dass schon etliche Wissenschaftler und Umweltschützer vor diesem Problem resignierten. Denn das Plastik im Meer wird immer mehr! Es mit dem Einsatz von Schiffen und Helfern herauszufischen ist unbezahlbar. Also entwickelte er Ideen wie der ganze Müll mithilfe der Strömungen in Barrieren eingesammelt werden könnte. Als die Idee geboren wurde gab es Beifall und Kritik. Die Fachwelt hielt das Vorhaben für nicht umsetzbar. Doch die Interessenten spendeten Gelder um die Machbarkeit zu überprüfen. Die im Juni 2014 veröffentliche Studie gab Hoffnung dass es sich um einen entwicklungsfähigen und finanzierbaren Weg handeln könne um den Plastikmüll in den Weltmeeren zu reduzieren. Auch ohne eine Erfolgsgarantie arbeitet daher inzwischen ein Team aus über 100 Freiwilligen und mehr als 25 festen Mitarbeitern an dem Projekt.

2016 soll der Prototyp bei Tsushima in Betrieb gehen

Noch im nächsten Jahr sollen zwei Jahre andauernde Tests vor der Küste Japans mit dem Prototypen beginnen. Zwar wird der Prototpy zunächst weit kleiner ausfallen als geplant, doch die Länge genüge um die Belastbarkeit im täglichen Betrieb zu testen. Bei erfolgsverprechenden Ergebnissen ist für 2020 die Inbetriebnahme der ersten großen Anlage geplant. Sie könnte helfen im Nordpazifik einen der meist verschmutzten Wirbel von einem großen Teil des Mülls zu befreien. Wir alle wünschen Slats und seinem Team das Beste für das Tsushima Projekt und sind gespannt auf die Entwicklung.

Wer sich gerne zu diesem Thema auf dem Laufenden halten möchte, kann dies auf der offiziellen Website von The Ocean Cleanup tun. Dort sind auch in einem spannenden Blog die Expeditionen und Fortschritte spannend erläutert.

Wer sich gerne in deutscher Sprache noch weiter über Boyan Slat informieren will, dem kann ich diesen aktuellen Artikel über die Beseitigung von Plastikmüll aus den Ozeanen in der Zeit empfehlen.

 

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