Rohstoff Palmblatt

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Von der Palme weggeworfen

Großzügige Spenderin für unser Palmblattgeschirr ist die Arekapalme. Sie ist eine alte Kulturpflanze aus Südostasien. Anders als bei Ölpalmen besteht an den hühnereigroßen Früchten der Arekapalme kein großes Interesse abseits ihrer Heimat und für ihren Anbau werden keine Regenwälder gerodet.
Den Rohstoff für unsere Palmblattteller und Palmblattschalen legt uns die Palme direkt vor die Füße. Während ihres Wachstums verliert sie etwa vier bis sieben Mal im Jahr ihre Blätter, die bis zu 2 Meter lang werden. Aus der Blattscheide lässt sich hochwertiges Einweggeschirr machen, das aus Indiens Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Nichts als das pure Blatt

Während der Trockenzeit in Indien werden die Palmblätter eingesammelt und unterschiedlichen Qualitäten zugeordnet. Der größte Anteil an Blättern landet als Biodünger wieder auf Feldern oder wird verbrannt. Die besten Qualitäten werden genutzt, um das stabile Einweggeschirr zu produzieren. Dafür werden die Blätter gewaschen, gebündelt und getrocknet. Für die weitere Verarbeitung ist es wichtig, dass in ihnen ein gewisser Anteil an Restfeuchte verbleibt. Ihre gewünschte Form erhalten die Blätter durch hydraulische Pressen und Hitzeeinwirkung. Das das Palmblatt von sich aus über wasserabweisende Eigenschaften verfügt, kommen die Teller und Schalen ohne zusätzliche Beschichtung und chemische Zusatzstoffe aus. Auch wird die Palme während ihres Wachstums nicht mit Fungiziden oder Pestiziden behandelt.

Natürlicher Alleskönner

Die Beschaffenheit der Blätter macht das Palmblattgeschirr ebenso vielseitig einsetzbar wie das Einweggeschirr aus Bagasse. Es hält Fett und Soße stand, kann in Ofen und Mikrowelle wandern und sich in der Tiefkühltruhe tummeln. Wenn du magst, verzehrst du aus den Schalen nicht nur eine Suppe, sondern backst vielleicht auch mal einen Kuchen darin. Und das Beste: Leicht verschmutztes Palmblattgeschirr kannst du für den privaten Gebrauch sogar mehrfach benutzen. Wasche es einfach mit etwas warmem Wasser und Spülmittel ab.

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